Gemeinde Hatten und ADFC ermitteln Schülerzahlen auf der Bahnhofstraße

16.09.2025
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Bürgermeister Guido Heinisch bedankt sich vor Ort bei Birgit Burkhardt (links) und Traute Rosenbusch vom ADFC Oldenburg für die ehrenamtliche Unterstützung bei der Verkehrszählung.
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Die erstellten Zähllisten werden von der Gemeinde Hatten ausgewertet und für die weitere Prüfung an den Landkreis Oldenburg übergeben.

Vielleicht haben aufmerksame Bürgerinnen und Bürger die Personen mit gelber Warnweste, Klemmbrett und Campingstuhl vor dem Sandkruger Bahnhof gesehen: Am 03. und 04. September hat die Gemeinde Hatten mit ehrenamtlicher Unterstützung des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs – Kreisverband Oldenburg (ADFC) Schülerinnen und Schüler auf der Bahnhofstraße vor dem Bahnhof in Sandkrug gezählt. Mit den gesammelten Daten soll ermittelt werden, ob es sich bei dem Streckenabschnitt um einen sogenannten hochfrequentierten Schulweg im Sinne der Straßenverkehrsordnung (StVO) handelt.

Mit der Novelle der StVO im Oktober 2024 wurden die Möglichkeiten für die Anordnung von Tempo 30 erweitert. Handelt es sich bei dem Streckenabschnitt um einen hochfrequentierten Schulweg, kann die zulässige Höchstgeschwindigkeit leichter reduziert werden.

„Ich danke den ehrenamtlichen Helfern vom ADFC für ihr Engagement bei der Zählung. Die Ergebnisse liefern wertvolle Daten für die weitere rechtliche Prüfung“, sagt Hattens Bürgermeister Guido Heinisch. „Eine Verringerung der Geschwindigkeit in der Ortsdurchfahrt Sandkrug
käme den schwächeren Verkehrsteilnehmenden zu Gute und würde die Aufenthaltsqualität im Ort noch weiter erhöhen.“

Die Gemeindeverwaltung hatte bereits im März die Einführung von Tempo 30 in der Ortsdurchfahrt Sandkrug befürwortet. Der Rat der Gemeinde Hatten hatte sich im Juni 2025 ebenfalls mit großer Mehrheit dafür ausgesprochen und strebt die Einrichtung von Tempo 30 an.

Bürgermeister Guido Heinisch befindet sich im engen Austausch mit dem Landkreis Oldenburg, der für die Entscheidung von Tempo 30 in der Ortsdurchfahrt Sandkrug zuständig ist, weil es sich um eine Kreisstraße handelt. „Wir befinden uns auf einem guten Weg und haben dem Kreis die ermittelten Daten zur Verfügung gestellt“, sagt Heinisch. „Ich hoffe nach erfolgter rechtlicher Prüfung auf eine positive Entscheidung vom Kreis.“