Bauhof sorgt für deutliche Verbesserung auf dem Oldenburger Weg in Sandkrug
Der Bauhof der Gemeinde Hatten errichtet zur Verbesserung der Verkehrssicherheit Wegesperren auf dem Oldenburger Weg. Die Verwaltung reagiert damit auf Hinweise von Hatter Bürgerinnen und Bürgern, dass Fahrzeuge den Weg unberechtigt befahren. Der Oldenburger Weg wird gern von Radfahrenden und Fußgängern genutzt. Er könnte in die Planungen für die Rad-Vorrangroute Sandkrug-Oldenburg einbezogen werden.
Der Bauhof der Gemeinde Hatten hat auf dem Oldenburger Weg zwischen Bahnhof und Schultredde Wegesperren errichtet. „Die Wegesperren sind dreifach gut“, erläutert Bauhofleiter Hergen Schütte. „Sie sind viel besser sichtbar als die bisherigen Schranken, verhindern sicher die Durchfahrt unbefugter Fahrzeuge und Radfahrende müssen nicht mehr wie bisher auf die unbefestigte Nebenanlage ausweichen. Das bedeutet mehr Komfort und Sicherheit für alle zu Fuß und auf dem Fahrrad.“
In der Vergangenheit sind wiederholt Fahrzeuge unbefugt an den Schranken vorbei über den Fußweg gefahren. Der Oldenburger Weg ist zwischen Pendlerparkplatz und Schultredde nur für Forstfahrzeuge freigegeben und ansonsten ausschließlich für die Nutzung durch Fußgänger und Fahrradfahrer vorgesehen.
Bürgermeister Guido Heinisch überzeugte sich vor Ort über die Vorteile der neuen Wegesperren und dankte den Mitarbeitenden des Bauhofes für ihre gute Arbeit. „Ich möchte mich an dieser Stelle aber auch bei den Hatter Bürgerinnen und Bürgern bedanken, die die Verwaltung auf eine mögliche Verbesserung der Situation am Oldenburger Weg hingewiesen haben. Solche Hinweise sind sehr wertvoll für mein Team und mich. Ich freue mich, dass wir zügig eine gute Lösung finden konnten.“
Besonders die Schülerinnen und Schüler nehmen gerne die Route über den Oldenburger Weg zur Waldschule Hatten. „Wichtig war mir deshalb, dass die Wegesperren den Autoverkehr zuverlässig verhindern und der Schulweg sicher ist“, betont Heinisch. „Gleichzeitig sind die Sperren barrierefrei. Lastenräder und Familien mit Fahrradanhängern können sie gut passieren.“
Der Oldenburger Weg war 2022 im Zuge der Bauarbeiten an der Schultredde als Ersatzroute für den Busverkehr eingerichtet und zu diesem Zwecke asphaltiert worden. Heute wird der Weg von Radfahrenden und Fußgängern gern genutzt.
„Was als Übergangslösung gedacht war, hat sich als echtes Erfolgsmodell herausgestellt!“, sagt Bürgermeister Guido Heinisch. Er denkt schon einen Schritt weiter: „Ich könnte mir gut vorstellen, die Strecke auf dem Oldenburger Weg in die Planungen zur Entwicklung der Rad-Vorrangroute Sandkrug-Oldenburg mit aufzunehmen.“
Die Route soll eine direkte Verbindung zwischen den Zentren Sandkrugs und Oldenburgs werden. „Die persönlichen Gespräche mit der Stadt Oldenburg haben dazu geführt, dass die Beantragung von Fördermitteln und die Planung einer interkommunalen Route in Auftrag geben wurden“, freut sich Heinisch. Die Rad-Vorrangroute soll über den Dachsweg von Sandkrug nach Oldenburg führen.
