Presse und Aktuelles

Schiedsamt in der Gemeinde Hatten neu besetzt

In der Gemeinde Hatten wird ab dem 01.07. d.J. das Schiedsamt neu besetzt, darauf weist Bürgermeister Dr. Christian Pundt hin.

 

Von 2011 bis 2021 war Herr Gunther Bergen für die Gemeinde Hatten als Schiedsperson tätig. Für dieses langjährige ehrenamtliche Engagement wurde Ihm vom stellvertretenden Direktor des Amtsgerichtes Oldenburg, Herrn Prof. Dr. Heyer, anlässlich der Verabschiedung am 28.06.2021 im Rathaus der Gemeinde Hatten eine Urkunde überreicht.

 

Nach der Übergabe zog Herr Bergen ein Resumee zu den Tätigkeiten als Schiedsperson. Persönlich war er sehr froh darüber, wenn eine Streitigkeit, die Nachbarn über viele Jahre belastet hat, in einem Schiedsverfahren beigelegt werden konnte. Er bedankte sich für die hervorragende Zusammenarbeit mit der Gemeinde und wünschte seinem Nachfolger ebenfalls gute Ergebnisse bei den Schlichtungsverhandlungen, denn so berichtet Herr Bergen aus eigener Erfahrung, war auch er als Schiedsperson zufriedener, wenn sich die Menschen in einer Schiedsverhandlung gütlich einigten und ohne Streit auseinander gegangen sind.

 

Aufgrund des Ausscheidens von Herrn Bergen hatte die Gemeinde Hatten bereits im August 2020 in einer Pressemitteilung interessierte Personen aufgerufen, sich zu bewerben. Im November haben sich die Bewerber in einer Sitzung des Verwaltungsausschusses vorgestellt.

 

Der Verwaltungsausschuss hat sich für Herrn Lakeberg ausgesprochen, der Gemeinderat hat anschließend in einer Sitzung im Januar d.J. Herrn Lakeberg einstimmig für 5 Jahre zur Schiedsperson für die Gemeinde Hatten gewählt.

 

Das Amtsgericht Oldenburg hat diese Wahl bestätigt und Herr Lakeberg wurde am 23.02. d.J. durch das Amtsgericht Oldenburg, förmlich verpflichtet. Seine Dienstzeit als Schiedsperson für die Gemeinde Hatten beginnt am 01.07. d.J.

 

Bürgermeister Dr. Pundt bedankte sich persönlich bei Herrn Bergen für das langjährige, ehrenamtliche Engagement.

 

Auch Herr Lakeberg bedankte sich bei Herrn Bergen für die Unterstützung in den letzten Tagen. Neben den kommunikativen Herausforderungen ergeben sich auch bürokratische Hürden, die bewältigt werden müssen. Wichtig sei aus seiner Sicht auch die Zusammenarbeit mit der Gemeinde und auch er wünscht sich viele gütliche Einigungen in seiner 5-jährigen Dienstzeit.