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Hattens erstes digitales Bürgerbeteiligungsprojekt

Hattens erstes digitales Bürgerbeteiligungsprojekt

Erstmals stellte Bürgermeister Dr. Christian Pundt das neue Beteiligungstool der Gemeinde Hatten beim Jahresempfang am 13. Februar vor. Über den Link www.hatten.de/beteiligung gelangen Interessierte direkt auf die Beteiligungsseite. 

Was genau versteht man unter Beteiligung?

Digitale Mittel werden genutzt, um BürgerInnen stärker in politische Entscheidungsprozesse einzubeziehen. Dies ermöglicht es einer breiteren Gruppe von BürgerInnen, sich an lokalen Entscheidungen zu beteiligen, was das Ganze inklusiver und dynamischer macht. Bürger/Innen sind für ihre Partizipation nicht mehr an bestimmte Zeiten und Orte (wie z.B. eine Bürgerversammlung im Rathaus) gebunden. Stattdessen können Sie sich jederzeit, und auch von zu Hause aus, beteiligen. „Beim Jahresempfang wurde mal wieder klar, wie viele Leute sich ehrenamtlich in dieser Gemeinde engagieren. Mir ist es aber auch wichtig, dass alle Menschen, die in unserer Gemeinde leben und sich aktiv und konstruktiv an deren Weiterentwicklung beteiligen möchten, dies tun können“, so Dr. Pundt.

Für die Gemeinde Hatten wurde deshalb eine Online-Plattform eingerichtet, auf der Hattens BürgerInnen eine Reihe von Beteiligungsangeboten zur Verfügung gestellt bekommen. Dadurch sollen sie stärker in Entscheidungen und Themen einbezogen werden, die die Gemeinde aktuell bewegen. Der Anbieter Civocrazy wurde 2015 gegründet und hat bereits in mehreren Städten und Gemeinden Erfahrungen mit digitalen Plattformen der Bürgerbeteiligung gesammelt.

Die Gemeinde beginnt mit einer Online-Konsultation zum Thema Klima. Das heißt, die konkrete Fragestellung „Wie gestalten wir Hattens Klimazukunft?“ wurde bereits festgelegt und Interessierte können dazu online ihre Meinungen austauschen.

Was ist noch wichtig?

Zunächst ist es wichtig, dass alle Interessierten der Beteiligungsseite folgen, um über die laufende Diskussion und den Beginn neuer Projekte informiert zu werden. Obwohl das Thema beim Jahresempfang nur kurz angerissen werden konnte, gibt es aktuell (18.02.2020) bereits 35 Follower und einige Diskussionsbeiträge.

Jeder kann mitmachen, sich anmelden und seine (konstruktiven!) Ideen einbringen. Die genauen Spielregeln findet man auf der Internetseite.

Am Ende der Diskussion – das ist der 15. März – werden die Ergebnisse ausgewertet und es wird intern besprochen, welche Ideen umgesetzt werden können. Und natürlich werden anschließend auch alle BürgerInnen der Gemeinde informiert, wie es weitergeht.

Und eines ist für den Bürgermeister jetzt schon klar: Es wird nicht bei der Klima-Konsultation bleiben. „Wir haben für die nächsten Monate eine Reihe von Konsultation zu verschiedenen Themen geplant!“