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Ausstellung „So könnte es gewesen sein“ – Bilder erzählen – von Christiane Heinemann

Am Donnerstag, dem 03. August 2017, 18.00 Uhr, wird die Ausstellung „So könnte es gewesen sein“ – Bilder erzählen – von Christiane Heinemann im Rathaus in Kirchhatten eröffnet.

 

Als ehemaligeSpielleiterin im Theaterbereich geht es Christiane Heinemann in ihren Bildern um das Erzählen von Geschichten. Ihre Bildsprache ist gegenständlich, die groß- und kleinformatigen Bilder sind in Öl, Acryl oder Eitempera gemalt.

 

Eine wichtige Rolle in den „Menschenbildern“ von Christiane Heinemann spielt das Tier: Mensch und Tier in Übereinstimmung oder als Antipoden, zuweilen auch in surrealistischer Manier.

 

1953 erblickte Christiane Heinemann in Norden/Ostfriesland das Licht der Welt. 1972 nach ihrem Abitur absolvierte sie anschließend ein Fach- und Pädagogikstudium und war bis 2014 im Schuldienst tätig. 1989 bis 1991 machte sie eine Spielleiterausbildung für Darstellendes Spiel und Theater am TPZ in Lingen (Schwerpunkt: Generationen übergreifendes Theaterspiel). Von 1997 bis 1999 folgte eine Weiterbildungsmaßnahme im Fachbereich Kunst für Sekundarstufe I (Farbe und Malerei, Grafik, Plastik und Skulptur, Foto und Video) durch das Niedersächsische Institut für Lehrer-Fortbildung.

 

Außerdem nahm sie an zahlreichen Kursen teil, u. a. in der HfK Bremen, an Mal- und Zeichenkursen der VHS Delmenhorst sowie an Kursen im Bereich „Gestaltung“ (Bühnenbild) an der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel. Seit 2001 nahm sie regelmäßig an Kursen in Zeichnen und Ölmalerei an der Werkschule in Oldenburg bei verschiedenen Dozenten und Dozentinnen teil. Des Weiteren auch an Malkursen bei Madlen Larionova-Fish im Ateliert BerGer Delmenhorst.

 

Das Malen ist für Christiane Heinemann ein wesentlicher, nicht ganz wegzudenkender Bestandteil ihres Lebens. Das zentrale Thema ihrer Arbeiten ist der Mensch. Für sie ist er das interessanteste Lebewesen sowohl im positiven als auch im negativen Sinne. Er bildet mit all seinen Aspekten einen thematischen Schwerpunkt.

 

Sie malt mit Öl- bzw. Acrylfarben auch in Mischtechnik. Dabei bevorzugt Christiane Heinemann die gegenständliche Malerei: Oftmals vordergründig humorvoll, bei näherer Betrachtung jedoch doppel- oder mehrdeutig, mit leisen Untertönen.

 

Es ist der Augenblick, der sie interessiert. Augenblick im Sinne von „Schnappschüssen“ – wie in der Fotografie. Ihre Bilder sind oftmals stark angeschnitten und zufällig wirkend. Besonders wichtig sind ihr aber solche Augenblicke, in denen es um das Gespräch der Augen als wesentliches Kommunikationsmerkmal geht.

 

Unabhängig von Farben und Formen sind sie ein Vermittler zwischen Bild und Betrachter.

 

Als ehemalige Spielleiterin im Theaterbereich stellt Christiane Heinemann mit ihren Bildern auch Geschichten zur Verfügung – Geschichten von Tagträumen, Sehnsüchten, Eitelkeiten oder Fassaden. Metaphern, Gleichnisse, Fabeln oder Allegorien spielen eine wichtige Rolle.

 

Ein weiterer thematischer Schwerpunkt ihrer Arbeiten ist das Tier bzw. Mensch und Tier in Übereinstimmung oder als Antipoden. Christiane Heinemann sieht das Tier als das verlässlichste Lebewesen. In ihren Bildern zeigen die Tiere durchaus auch menschliche Züge und verleiten zum Nachdenken über zwischenmenschliche Beziehungen.

 

Christiane Heinemann ist Mitglied im Verein „Kunst in der Provinz“ und sie war Jurymitglied für den Kunstpreis 2014 „Außer Kontrolle“ des Landkreises Diepholz. Seit 2009 nahm sie an zahlreichen Gemeinschaftsausstellungen und auch Einzelausstellungen in Ganderkesee, Delmenhorst, Wagenfeld, Diepholz, Sulingen, Bruchhausen-Vilsen, im Rathaus Stuhr, der LzO Delmenhorst, in der Fachklinik für Orthopädie in Stenum, im Tuchmacherhaus in Diepholz, im Rathaus Ganderkesee sowie im Heuerhaus in Dötlingen teil.

 

Die Werke von Christiane Heinemann sind vom 31. Juli bis zum 15. September 2017 im Rathausfoyer zu besichtigen.

 

Der Eintritt ist frei!

 

Haben Sie Fragen? Dann rufen Sie Marianne Vieler-Bargfeldt, Tel.: 04482/922-202, gerne an oder per Mail vieler-bargfeldt@hatten.de.