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Appell an Hundehalter/-innen

Ab dem Frühjahr sind alle Hundehalter/innen besonders gefordert, denn es beginnt wieder die allgemeine Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit! In der Zeit vom 01.04. bis 15.07. eines jeden Jahres bringen viele wild lebende Tiere in Feld und Wald ihren Nachwuchs zur Welt. Um die Jung- und Elterntiere bei der Aufzucht so wenig wie möglich zu stören, gilt in dieser Zeit die sogenannte „Anleinpflicht“.

Zwar ist das Betreten des Waldes zum Zwecke der Erholung nach den Bestimmungen des Nds. Gesetz über den Wald und die Landschaftsordnung (NWaldLG) grundsätzlich für Jedermann (und -hund) gestattet. Dies gilt aber nicht uneingeschränkt: Für das Mitführen von Hunden gelten klare Bestimmungen! So ist jeder Hundehalter/jede Hundehalterin verpflichtet, dafür zu sorgen, dass ihrer Aufsicht unterstehende Hunde nicht streunen oder wildern. Solange der Hund beaufsichtigt ist, sich also in Sicht- und Rufweite aufhält und auf Kommandos reagiert, ist gegen den Waldspaziergang nichts einzuwenden.

Besondere Maßnahmen gelten jedoch in der Zeit vom 01.04. bis 15.07., denn während der Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit sind Hunde an der Leine zu führen! Dieser Leinenzwang gilt dem besonderen Schutz der wild lebenden Tiere, die nicht in ihren natürlichen Lebensabläufen gestört werden sollen. Freilaufende Hunde sind für den hilflosen Wildtier-Nachwuchs, wie z. B. bodenbrütende Vogelarten und auch Rehe, eine Bedrohung.

Darüber hinaus sind häufig Spaziergänger, Wanderer und Jogger durch freilaufende Hunde verängstigt, die außerhalb der Sicht- und Rufweite von Herrchen oder Frauchen oder gar völlig unbeaufsichtigt alleine durch den Wald streunen. Das Verhalten dieser Hundehalter stellt auch eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einer Geldbuße bis 5.000,00 € geahndet werden kann!

Bürgermeister Christian Pundt bittet im Interesse Aller darum, sich an die gesetzlichen Vorschriften zu halten.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau Tanja Stapel, Tel. 04482 / 922-238.