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Alleine unter Mädchen beim Ferienpass

Mal einen Vormittag nur unter Mädchen, ganz ohne Jungs – das war das Ziel von drei Aktionen, die Antje Gadeberg vom Kinder- und Jugendbüro der Gemeinde Hatten gemeinsam mit der Gleichstellungsbeauftragten Caroline Stroot im diesjährigen Ferienpass auf die Beine stellte.

Los ging es bereits am ersten Ferientag mit „Parkour“, der Kunst der Fortbewegung. Nach einen Aufwärmtraining, vielen Liegestützen und diversen Koordinationsübungen wurden Sprünge auf imaginäre Mauern geübt. In der zweiten Trainingshälfte wurden dann erst in der Halle und später auf dem Spielplatz verschiedene echte Mauern und Hindernisse überwunden. „Das war schon richtig cool!“, waren sich die Teilnehmerinnen einig.

Beim „Palettenbank bauen“ hatten die Mädchen ordentlich zu tun: Obwohl Tischler Manfred Totzke die Palletten und Bretter bereits auf passende Maße gesägt hatte, mussten die Teilnehmerinnen schrauben, schleifen, schmirgeln und schließlich die fertigen Bänke bemalen. Wer denkt „Mädchen können das nicht!“, der täuscht sich. Am Ende des zweiten Vormittages klappte der Umgang mit dem Werkzeug schon richtig gut. Jetzt stehen die beiden Bänke – verziert mit den Namen der Mädchen - im Jugendhaus in Kirchhatten, bis zwei passende Plätze im Gemeindegebiet gefunden sind.
Dass auch Frauen und Mädchen Fußball spielen können, wissen wir spätestens seit dem sympathischen Auftritt der Frauen-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in diesem Jahr. Und auch der Nach-wuchs hatte Freude daran, sich unter Anleitung der SWO-Trainerin Melina Neumann einen Vormittag mit Fußball zu beschäftigen. Da wurde gepasst, gedribbelt und geschossen und am Ende gab es sogar ein kleines Spiel. Vielleicht hat ja sogar die ein oder andere die Sportart für sich entdeckt!